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compArt beschäftigt sich mit der Entwicklung und Gestaltung virtualer wie aktualer Räumlichkeiten zur wissenschaftlichen Untersuchung früher digitaler Kunst. Wir operieren dabei mit einem Raumkonzept, dass die frühe digitale Kunst durch folgende Räumlichkeiten zu einer Einheit zusammenführen soll:
- Raum der Daten: Er meint die Modellierung eines zeitgemäßen und themengerechter Datenbankmodells, das über eine webbasierte Explorationsschnittstelle die Partizipation von Interessierten und Experten erlaubt.
- Raum der Kunst: Hierunter verbergen sich grafisch modellierte Rekonstruktionen historischer Orte, wie wir sie Galerien und anderen Ausstellungsorten finden.
- Raum der Kunstwerke: Er deutet zunächst auf die möglichst vollständige und umfangreiche Sammlung damaliger Werke hin, geht dann aber über herkömmliche Sammlungen hinaus, indem die Werke als offene Prozesse betrachtet werden. Bilder, Dokumente etc. erhalten zusätzlich eine neue Geschichte, die aus der Perspektive von heute neue beschrieben und diskutiert wird.
- Raum des Studierens: Es handelt sich hierbei um Versuche, die alten Werke mit neuen digitalen Mitteln neu zu beleben. Dies geschieht durch die Mapher vom "Eindringen ins Bild". Wir er-fahren die Werke, indem wir in die Werke eindringen. Es geht dabei aber nicht darum, die Werke lediglich mit neuen Mitteln nachzuahmen, sondern darum sie zur Inspiration zu nutzen, um etwas völlig anderes und Neues zu tun. Prototypische interaktive Lernlabore, Videoinstallationen und interaktive Installationen bestreiten das Feld dazu. Um solch ein Lernen zu fördern bedarf es geeigneter physikalischer Räumlichkeiten, die im sog. "Ästhetischen Labor" einen Ort finden.
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